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Kleine Caridinabecken - Wie stabil betreiben?

Caridinaos

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Hey zusammen,

ich bin gerade dabei, mehrere Caridina-Becken einlaufen zu lassen (mit Soil, Bacter AE etc., ganz klassisch). Jetzt habe ich aber ein kleines „Problem“ bzw. eher eine Einschränkung: Platz.

Die einzelnen Abteile haben jeweils nur ca. 20×30×20 cm, also knapp 12 Liter brutto. Mir ist völlig bewusst, dass größere Becken stabiler sind und Fehler eher verzeihen – gerade bei Überfütterung oder wenn mal eine Garnele unbemerkt stirbt. Mein Problem ist einfach der mangelnde Platz und natürlich der Wunsch mehrere Stämme zu halten.

Ich habe die Becken in mehrere Abteile unterteilt und in die Trennwände kleine Löcher mit feinem Filterschwamm eingesetzt, sodass zumindest etwas, wenn auch nur vermutlich minimal Wasserzirkulation zwischen den Bereichen stattfindet. Die Idee ist, dass es sich eher wie „ein System mit mehreren Kammern“ verhält und dadurch etwas stabiler wird.

Fütterung möchte ich möglichst kontrolliert halten:
– Hauptfutter in kleinen Schalen (damit nichts im Soil verschwindet)
– Brennnessel, Löwenzahn, Spinat etc. arbeiten, welches nach ~24h wieder entfernt wird
- Laub als dauerhafte Biofilmquelle

Wasserwechsel aktuell ca. 15–20 % pro Woche im Neocaridina als auch Caridinabecken

Meine Frage an euch:
Habt ihr Erfahrungen mit so kleinen Volumen bei Caridina? Was sind eure wichtigsten Tipps, damit das trotzdem stabil laufen kann?

Mir ist klar, dass das Ganze mehr Kontrolle und Disziplin erfordert – dennoch glaube ich, dass es mit gesteigertem Fingerspitzengefühl machbar ist. Ebenso ist mir auch bewusst, dass ich hier keine Kolonien von Tierchen halten werde und werden will.


Danke euch!
 

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Wenn du eh ein größeres Becken unterteilst und gleich fahren willst, warum nicht über Netzeisätze/Gitter das Wasser homogenesieren? Schon hast du ein 36 Liter Becken statt 3x12.
 
Ja, hatte ich auch schon überlegt, mich aber dagegen entschieden.

Die Varianten, die ich gefunden habe, hatten entweder zu große Maschen, sodass Junggarnelen problemlos durchkommen würden, und/oder die Befestigungen (z. B. Saugnäpfe) hatten laut Produktbildern kleine Spalten bzw. Öffnungen, die ebenfalls einen Austausch ermöglichen könnten.

Klar, man könnte argumentieren, dass man dieses Risiko einfach in Kauf nimmt und Tiere später – sobald sie größer sind bzw. die Färbung erkennbar ist – wieder gezielt umsetzt.
 
Evtl. könnte ich das Gitter auch im oberen Bereich anbringen. Da sich die Garnelen ja überwiegend am Bodengrund aufhalten und die oberen Wasserschichten eher weniger nutzen, wäre die Wahrscheinlichkeit eines Austauschs vermutlich geringer.

So könnte ich dem Konzept „ein System mit mehreren Kammern“ näherkommen, ohne dass das Risiko eines Garnelenaustausches zu groß wird.

Vielen Dank für den kleinen Denkanstoß!
 
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