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Wiederholte Garnelenverluste im 35-l-Scaper’s-Tank – überwiegend Red Rili betroffen

DCJSealer

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Garneleneier
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Hallo zusammen,

wir verlieren momentan immer wieder einzelne Neocaridina, überwiegend offenbar die im August zugekauften Red Rili. Eine eindeutige Ursache konnten wir bisher nicht erkennen.

Was ist genau das Problem?
Wiederholte Todesfälle ohne erkennbare äußere Auffälligkeiten. Die übrigen Garnelen verhalten sich normal, grasen und fressen aktiv. Keine auffälligen Ansammlungen an der Wasseroberfläche oder ungewöhnlichen Bewegungen.

Am 26.10. haben wir bei der Fütterung 13 Tiere gezählt. Heute am 28.10. wurden zwei weitere tote Tiere gefunden, sodass vermutlich noch elf vorhanden sind.

Zusätzlich war das Wasser von Ende September bis etwa Mitte Oktober stark milchig getrübt. Vor knapp zwei Wochen haben wir das stark gewachsene Javamoos deutlich ausgedünnt. Seitdem wurde die Trübung deutlich besser und ist seit gut einer Woche nur noch gering vorhanden.

Seit wann tritt es auf?
  • 14.09.: Eine Red Cherry mit sichtbarem Häutungsproblem gestorben.
  • 19.09.: Ein Stück einer toten Garnele gefunden. Ob es ein Überrest vom 14.09. oder ein weiterer Todesfall war, können wir nicht zuordnen.
  • 18., 21. und 23.10.: Jeweils eine tote Garnele gefunden, nach unserer Zuordnung Red Rili. Keine sichtbaren Häutungsprobleme oder sonstigen äußeren Auffälligkeiten.
  • 28.10., abends: Eine tote Red Rili ohne erkennbare Auffälligkeiten und eine vermutlich Red Cherry gefunden. Letztere war bereits teilweise angefressen.
Damit sind sechs einzelne Todesfälle seit dem Aufstocken im August sicher zuzuordnen, fünf davon zwischen dem 18. und 28.10. Weitere drei Tiere fehlen rechnerisch. Ob der Fund vom 19.09. eines davon war, ist unklar.

Wurde schon irgendetwas gemacht? Wenn ja: Was?

Vor knapp zwei Wochen wurde das Javamoos stark ausgedünnt. Die Wassertrübung bestand bereits vorher und wurde anschließend deutlich geringer.
Außerdem wurden Teilwasserwechsel durchgeführt, zuletzt am 26.10. etwa 4 Liter. Der Vorfilterschwamm am Ansaugrohr wurde ersetzt. Der Hauptfilterschwamm im Filtergehäuse wurde nie ersetzt und nur in entnommenem Aquariumwasser ausgespült.
Am 28.10. wurden die unten angegebenen Wasserwerte gemessen.

Wie lange läuft das Becken bereits?
Ersteinrichtung Anfang November 2025, zunächst als 20-l-Becken. Der Erstbesatz kam etwa einen Monat später.
Ende Januar 2026 ist alles einschließlich des Filtermediums in den jetzigen Dennerle Scaper’s Tank umgezogen.

Wie groß ist das Becken?
Dennerle Scaper’s Tank mit 35 Litern Nennvolumen.

Wie wird es gefiltert?
Niagara 190 mit Vorfilterschwamm am Ansaugrohr und Hauptfilterschwamm im Filtergehäuse. Keine weiteren Filtermedien.
Der Filter läuft durchgehend, der Durchfluss ist einwandfrei.

Welcher Bodengrund wird verwendet?
JBL Sansibar Dark.

Sind Pflanzen, Wurzeln, Steine im Becken? Wenn ja: Welche genau?
  • Ein Pagodenstein
  • Ein Stück Moorkienholz
  • Fünf Marimo
  • Eine Anubias
  • Einige Hygrophila polysperma
  • Javafarn
  • Javamoos
  • Einige Helanthium tenellum
Die Bepflanzung ist seit Anfang des Jahres unverändert. Das Javamoos war sehr stark gewachsen und wurde vor knapp zwei Wochen stark ausgedünnt. Die Hygrophila haben über das Jahr viele Blätter verloren und bestehen aktuell überwiegend aus langen, dünnen Stängeln.

Wird das Wasser technisch oder chemisch aufbereitet? Womit?

Für Wasserwechsel verwenden wir abgestandenes Leitungswasser ohne Wasseraufbereiter. Verdunstetes Wasser wird mit destilliertem Wasser aufgefüllt.
Gelegentlich kommt ein Seemandelbaumblatt ins Becken. Außerdem wurden dieses Jahr bisher zweimal GlasGarten Mineral Pure Cubes verwendet.

Wie sind folgende Wasserwerte des Wechselwassers und im AQ?

Das Wechselwasser wurde aktuell nicht gemessen.

Aquariumwasser, gemessen am Abend des 28.10.:
  • pH: Am beziehungsweise über dem oberen Messbereich des JBL-Tests 6,0–7,6. Die Probe war dunkler blau als das letzte Referenzfeld. Der genaue Wert ist daher noch offen.
  • GH: 10 °dGH
  • KH: 7 °dKH
  • Leitfähigkeit: 486 µS/cm
  • Nitrit: < 0,01 mg/l, niedrigste Stufe des Tests
  • Nitrat: Nicht gemessen
  • Ammoniak: Nicht separat bestimmt. Gemessen wurde Ammonium/NH₄ mit < 0,05 mg/l, niedrigste Stufe des Tests. Ein genauer NH₃-Wert liegt nicht vor.
Welche Temperatur hat das Wasser im Becken?
Aktuell 22,3 °C.

Wie oft wird ein Wasserwechsel gemacht und wieviel?
Die Abstände waren zuletzt unterschiedlich. Laut unserem soweit vollständigen Tagebuch:
  • 06.09.: ca. 15 %
  • 27.09.: ca. 15–20 %
  • 05.10.: ca. 15 %
  • 10.10.: ca. 25 %
  • 26.10.: ca. 4 Liter
Wie ist der genaue Besatz des Beckens?

Am 25.08. waren neun Red Cherry beziehungsweise Tiere aus unserem bisherigen Nachwuchs vorhanden. Dazu kamen elf Red Rili aus derselben Quelle, insgesamt also 20 Neocaridina.

Am 26.10. wurden 13 Tiere gezählt, darunter ungefähr vier bis fünf Red Rili. Die Zuordnung ist nicht bei allen eindeutig, weil auch einige Tiere aus dem bisherigen Bestand transparente Stellen haben. Der bisherige Nachwuchs stammt teilweise von Red Cherry und Red Rili ab.

Nach den beiden Todesfällen am 28.10. sind vermutlich noch elf Garnelen vorhanden. Aktuell keine weiteren Tiere.
Seit Ende 2025 hatten wir außerdem eine Geweihschnecke, die am 23.08. verstorben ist.

Was wird gefüttert? Wie oft und wieviel?

Planty-, Algen- und Carny-Sticks von Garnelen4You. Am 25.08. wurde außerdem Spinatstick-Futter von nature4pets gekauft, das bisher einmal gefüttert wurde.

Die Fütterungen sind im Tagebuch soweit vollständig dokumentiert und erfolgten häufig ungefähr einmal pro Woche. Die Portionen waren zuletzt etwa ein Viertel bis ein halber Stick, teilweise auch kleinere Mengen. Zuletzt gab es am 26.10. einen Viertel-Planty-Stick. Die Garnelen haben aktiv daran gefressen.

Es bleibt häufig etwas Futter übrig. Die Reste werden nach spätestens etwa fünf Stunden so gut wie möglich entfernt.
Gelegentlich gibt es ein Seemandelbaumblatt. Dieses Jahr wurden bisher außerdem zweimal GlasGarten Mineral Pure Cubes verwendet.

Gab es in letzter Zeit Neukäufe von Tieren, Pflanzen oder Einrichtungsgegenständen?

Am 25.08. wurden elf Red Rili aus derselben Quelle eingesetzt. Am selben Tag wurde das oben genannte Spinatstick-Futter gekauft.
Die Bepflanzung ist seit Anfang des Jahres unverändert.

Wurden im Raum, in dem das Becken steht, irgendwelche Chemikalien verwendet?
Nein, im Raum wurden keine entsprechenden Chemikalien verwendet.

Sind im Aquarium irgendwelche unbekannten Tiere beziehungsweise Parasiten zu sehen?
Bisher wurden keine Parasiten sicher festgestellt. Auf dem Moos sind kleine weiße Partikel aufgefallen, bei denen wir keine eigenständige Bewegung beobachten konnten.

Auffällig erscheint uns, dass hauptsächlich die im August zugekauften Red Rili betroffen sind. Welche Ursachen würdet ihr anhand dieses Verlaufs gezielt prüfen? Könnte auch eine mitgebrachte Erkrankung dahinterstecken, obwohl äußerlich nichts erkennbar ist? Welche weiteren Beobachtungen oder Untersuchungen wären sinnvoll?

Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Meiner Meinung ist das der (fast normale) Vorgang das die Gründerpopulation schnell wegstirbt. Da hängt viel mit der Größe/Alter der Tiere beim Erwerb zusammen, je größer/älter sie sind umso unflexibler ist ihr Immunsystem, außerdem ist auch schon mehr Lebenszeit verstrichen. Das Becken steht, der restliche Besatz ist ok, die Wasserwerte passen soweit. Man könnte größere Wasserwechsel machen, das darf gerne auch 50% oder mehr sein, das halte ich jedoch nicht für die Ursache, es ist lediglich eine Option die Wasserverhältnisse weiter zu optimieren. Man könnte die Temp. auf 24° erhöhen um die Vermehrung etwas anzukurbeln, der Nachwuchs wäre vermutlich stabil.
 
Gibt es denn noch irgendetwas was ich kontrollieren könnte?
Die letzten 3 Tage war, dass ich am Freitag eine der Red Cherry entdeckt habe, die bei der Häutung feststeckte. 80% war schon gehäutet und hing vor ihrem Kopf, aber genau um ihren Kopf herum hing noch alte Haut und sie kam nicht heraus. Nachdem ich sie noch einige Zeit beobachtet hatte um zu sehen ob sie es doch noch schafft, haben wir sie rausgefischt und ganz vorsichtig mit der Pinzette geholfen.
Das hat schlussendlich auch zumindest teilweise funktioniert. Die Haut um ihren Kopf hat sich gelöst, aber sie hat weiterhin noch etwas alte Haut um ihre Fühler. Aber Stand heute lebt sie noch.

Dafür habe ich gerade eben wieder eine tote Red Cherry am Vorfilterschwamm hängend gefunden. Somit seit meinem Post ein bestätigter Todesfall und eine fehlgeschlagene Häutung.
Somit sind wir nun seit Anfang September von einem Bestand von 20 Garnelen (9x Red Cherry und 11x Red Rilly) heute bei einem Bestand von ca. 10

Ich weiß halt nicht ob ein 50% Wasserwechsel das Richtige ist, ohne zu wissen was gerade schief läuft, vor allem da die Wasserwerte doch eigentlich in Ordnung sind.
 
Die NEOs sind eigentlich sehr tolerant, und wenn ich das richtig verstehe, dann war in dem Becken ein Altbestand, der auch betroffen ist?
Wenn ich aber lese, wie viele Sorten Futter für 15 Garnelen eingesetzt werden, denke ich dass "zu viel Liebe" nicht hilfreich ist.
Ohne die Ursache deines Problems zu kennen, würde ich erst einmal die Fütterung auf trocknes Laub beschränken. Keine Schickimikki Superblätter, nix aus der Zoohandlung, einfach etwas Laub von Walnuss, Erle oder Obstbäumen. Vorerst kein grünes Laub, sondern abgefallene Blätter ohne überbrühen. Ein Hauch Mineralfutter 1x pro Woche evtl als Ergänzung.
Keine Angst, die hungern nicht.
Dann abwarten und hoffen.
 
mhh ich füttere eigentlich schon sehr sparsam. Das war zumindest meine Meinung. also so ca. 1x pro Woche.

13.09. 1/3 Planty Stick
19.09. 1/3-1/2 Algenstick
28.09. 1/2 Planty Stick
10.10. 1/3 Algenstick
18.10. 1/3 Algenstick
26.10. 1/4-1/3 Plantystick

das waren so die Fütterungen seit Anfang September. Die Sticks sind als ganzes ca. 5-8mm würde ich sagen, also die 1/3-1/2 Portionen sind entsprechend klein. Ich gebe sie in einer kleinen Glasschale die ich dann nach ein paar Stunden mit den Resten wieder reinhole.
Wir haben noch die Carny Sticks, die ich aber sehr selten gebe, da ich gelesen hatte mit Proteinfutter soll man sparsam sein. Und diese Mineralcubes hatte ich mal anfang des Jahres gekauft und seitdem 2x einen reigegeben der sich dann über 1-2 Tage aufgelöst bzw. gefressen wurde.
Gibt es denn einen Unterschied zwischen getrockneten Seemandelbaumblättern und welchen die ich bei uns sammle? Das sammeln war mir eigentlich zu riskant, nicht das ich da Schmutz oder Erreger mit einschleppe.
Letzte Fütterung ist wie gesagt 26.10. gewesen und aktuell habe ich seit knapp einer Woche ein Seemandelbaumblatt im Becken.
 
Das sammeln war mir eigentlich zu riskant, nicht das ich da Schmutz oder Erreger mit einschleppe.
Was glaubst Du, was in den natürlichen Habitaten an Schmutz eingetragen wird?
Welche Erreger sollen das sein, die erst auf dem Boden im Laub siedeln und dann in Folge unter Wasser die Garnelen angehen?

Meiner Meinung nach machen sich viele Leute deutlich zu viele Gedanken bzgl. des Einbringens von Schmutz und Erregern in Aquarien.
 
Da ist sicherlich etwas dran, das viele Leute inkl. mir sich da zu viele Gedanken machen.
Aber auf der anderen Seite denke ich doch mal, das ich mit dem Seemandelbaum Blatt auch nicht unbedingt etwas falsch mache, oder?
Also ich vermute mal in meiner aktuelle Situation bringt es mir erstmal nichts auf heimisches Laub umzustellen.

Ist denn irgendwas an meinem Fütterverhalten, z.B. Menge, Häufigkeit oder Art des Futters, irgendetwas auffällig oder etwas das ich ändern sollte was zu meinen aktuellen Verlusten geführt haben kann?
 
Gab es schon Nachwuchs? Wie hoch ist der Bodengrund? Kannst du mal ein Foto deines Beckens hier reinstellen?!
LG Winni
 
Also inzwischen ist auch der Altbestand betroffen. Gestern Nachmittag hab ich noch eine tote Garnele gefunden und heute morgen die mit den Häutungsproblemen von Freitag. Also gerade die letzen paar Tage hatte ich fast täglich einen Todesfall und dürfte aktuell runter auf ca. 8 verbliebenen sein.

@Bluesky ja, Nachwuchs hatten wir einmal. Der Bodengrund ist ca. 2-2,5cm hoch.

Hier nochmal kurz die Historie unseres Beckens und Bestand. Es ist auch das erste Mal das ich ein Aquarium habe.

09.11.2025: kleines 20l Becken das mal meiner Schwester gehörte. Grund, Holz, Stein und Pflanzen kommen rein
03.12.2025: wir holen uns bei jemandem aus unserem Ort Red Cherry ca. 15 Stück
10.12.2025: wir holen 5 Red Rilly im Zoohandel
22.01.2026: wir ziehen alles um in ein größeres Becken, den Dennerle Scapers Tank mit 35l. Dabei entdecken wir, dass eine Red Rilly Eier hat
Mitte - Ende Februar: Nachwuchs ist da, gezählt hatten wir immer so ca. 6 Junggarnelen

Über den Sommer hat sich der Bestand trotz Nachwuchs leider auch kontinuierlich reduziert. Klar haben wir mal eine tote gefunden, aber es war nicht so gefühlt auf einen Schlag und es kann ja vom Erstbesatz gewesen sein, wer weiß wie alt sie teilweise schon waren.
Ende August haben wir beim Füttern 11 Stück gezählt, davon noch eine Red Rilly aus der Zoohandlung, der Rest Red Cherry und unser gemischter Nachwuchs.. Wir haben dann in der Zoohandlung wieder 9 Red Rilly gekauft. Somit wieder ein Bestand von 20.
Ende September habe ich beim Füttern 17 gezählt. und seitdem, etwas mehr als einem Monat 8 bestätigte Todesfälle.

Anbei zwei Fotos, einmal unser Becken Anfang des Jahres nach dem Umzug in den Scapers Tank und einmal ein aktuelles
 

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Wie hast du die neuen Tiere eingewöhnt? Wirklich großer Wasserwechsel vorher? Oder gar über Quarantäne?
Ob es so etwas wie eine BU tatsächlich gibt ist ja umstritten. Die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen beugen aber auch anderen Dingen vor, darum folge ich dem beim Zusammensetzen immer

Ich stolpere noch über die Wassertrübung, von der du weiter oben geschrieben hast und die man auch beim aktuellen Foto im Vergleich zum ersten sieht. Wie bist du bisher dagegen vorgegangen? Nur über die Reduktion des Mooses? Oder auch über große Wasserwechsel? Trübes Wasser kann auf hohe Bakterienaktivität hindeuten. War die Moorkienwurzel zB noch frisch bzw nicht ausreichend gewässert?

Pagodensteine härten außerdem auf. Die Werte deines Leitungswassers wären also interessant.

Und bei den Wasserwechseln: Ist dein Ziel ein Becken, das ohne Wasserwechsel bzw nur mit wenig läuft? Dann würde ich beim vorhandenen Filter (dazu auch siehe unten) deutlich mehr schnellwachsende Pflanzen einbringen - bzw für den Moment Schwimmpflanzen.
Allgemein hast du gerade zwar nur wenige Tiere im Becken, ich musste trotzdem über deine WW-Angaben schmunzeln. Wenn ich großzügig von 30 Litern Wasser in deinem Becken ausgehe, sind 15% nicht mal 5l. Natürlich geht sowas - gerade bei Problemen wechsele ich nur deutlich mehr.
(Und ich persönlich bin ein Fan von Wasseraufbereitern)

Wie oft wäscht du den Filterschwamm aus? Bei jedem Wasserwechsel (nicht gut)? Oder wenn der Durchfluss nachlässt (gut)?
Der Niagara 190 ist für die 35l IMHO ein bisschen klein. Ich würde zum AquaClear 30 wechseln. Mit mehr Schwamm als enthalten plus dem BioMax. Beide Filter für 2 Wochen parallel laufen lassen, dann den Niagara abbauen. Und meine Erfahrungen mit Edelstahl-Filterguard statt Vorfilterschwamm sind besser.

Für den Moment wären meine Maßnahmen viele Wasserwechsel (so die Werte Becken <> Hahn passen) und ein wenig getrocknetes Fenchelkraut. Wenn du hast, UVC-Klärer für 1, 2 Wochen - umstritten, meine Erfahrung als Ergänzung gut. Und die Tipps zum Futter, die bereits oben erwähnt wurden. Und dann warten.
Daumen sind gedrückt!
 
Ich würde als erstes mal die Mooskugeln rauswerfen - die haben mit Moos ohnehin nichts zu tun da es zu Kugeln gepreßte Algen sind. Ausserdem sind das die reinsten Dreckschleudern. Nimm mal eine raus und drücke sie ein paarmal in sauberem Wasser aus - du wirst dich wundern.
 
@spielkind7 : vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. wenn ich mir das so durchlese, könnte genau so eine BU passiert sein.

Eingewöhnt habe ich nur, über gut 2h nach und nach Aquariumswasser in den Transportbehälter und dann die Tiere eingesetzt. Ich hatte leider weder einen großen Wasserwechsel noch Quarantäne gemacht. Für Quarantäne bräuchte ich ja noch ein zweites Becken, was wir nicht haben. Aber beim nächsten Neukauf werde ich auf jeden Fall den großen Wasserwechsel davor machen.

Gegen die Wassertrübung habe ich regelmäßiger, als gewohnt (so wöchentlich) Wasserwechsel gemacht, aber auch wie immer nur ca. 5l. Sonst waren Wasserwechsel mit 20% auch mal 3 Wochen auseinander. Und ich hatte eigentlich gehofft, diese auch relativ klein und nicht so häufig zu machen.
Dann schaue ich mich mal unbedingt nach Schwimmpflanzen um. Die Pflanzen sahen zu Beginn meines beckens auch besser aus, alktuell hat eigentlich komplett das Moss übernommen.
Nach 3 Wochen unveränderter Trübung habe ich dann das Moos stark ausgedünnt. Dann wurde es innerhalb von 3-4 Tagen deutlich besser. Aber wie man sieht so klar wie davor ist es immer noch nicht.
Die Moorkienwurzel ist seit Beginn Ende letztes Jahr im Becken. Sollte also mit dem aktuellen Problem nichts zu tun haben.

Den Schwamm im Filter habe ich eigentlich bei jedem Wasserwechsel leicht in etwas Aquariumswasser ausgespült. Das werde ich dann auch mal sein lassen.

Werde dann mal mit Wasserwechseln beginnen und mir auch den anderen Filter anschauen und Schwimmpflanzen besorgen.

@alleswasser : mhh das muss ich mal mit meiner Frau besprechen was wir mit denen machen :?: das ganze hat eigentlich wegen diesen Marimo angefangen da meine Frau unbedingt welche wollte. Aber anstatt in so ein kleines Gefäß hatten wir uns entschlossen sie mit einem Garnelenbecken zu kombinieren da wir gelesen hatten, das Garnelen auch gerne darauf grasen. Was sie eigentlich auch oft machen.
 
Die Pflanzen sahen zu Beginn meines beckens auch besser aus, alktuell hat eigentlich komplett das Moss übernommen.
Je nach Moos übernimmt das gerne. Die Garnelen freut es, gerade die Babys.

Bei den Pflanzen kannst du durch Kopfstecklinge aus den vorhandenen Stängelpflanzen "mehr" machen. Einfach ein ausreichend langes Stück abschneiden und in den Boden stecken. Das neue Stück wurzelt, das alte verzweigt sich. Damit würde ich aber noch ein bisschen warten, bis das Becken stabiler ist, weil du dafür im Boden rumwühlst und damit "Dreck" aufwirbelst.
Wenn das Becken stabiler ist, würde ich außerdem über einfache Schnecken nachdenken, zB Posthornschnecken. Sind nicht nur ausgesprochen niedlich, sondern eine prima Ergänzung aus zahlreichen Gründen zu Neos. Hier steht dann wirklich Quarantäne an. Dafür reicht bei 2, 3 Schnecken auch eine leere Eisbox. Kannst hier im Forum nach Anleitungen dafür suchen.
 
@spielkind7 : noch eine Frage zu dem von dir empfohlenen Aquaclear. Würde da nicht der 20 absolut reichen bzw. wäre schon ein upgrade zum Niagara? Wenn ich das richtig sehe ist schon bei dem der max. Durchfluss doppelt so groß.
Und meinst du mit mehr Schwamm, noch ein Stück Schwamm dort wo die Aktivkohle normal liegt? Macht es Sinn auch später auf nur Schwamm umzusteigen, hatte ich bei dem Filter auch gesehen.

Schnecke soll auf jeden Fall dazu, aber erst wenn alles erstmal stabil läuft. Und da gibts dann eine entsprechende Quarantäne.
 
Würde da nicht der 20 absolut reichen bzw. wäre schon ein upgrade zum Niagara?
Weil ich die ordentliche Berechnung von Filtern nie hinbekomme, gehe ich immer lieber von der unteren als der oberen Herstellerempfehlung aus. Und drossele den Filter, wenn er mir zu stark erscheint
Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen, der / die das tatsächlich sinnvoll berechnen kann.
Und meinst du mit mehr Schwamm, noch ein Stück Schwamm dort wo die Aktivkohle normal liegt? Macht es Sinn auch später auf nur Schwamm umzusteigen, hatte ich bei dem Filter auch gesehen.
Aktivkohle ist nicht für den Dauereinsatz gedacht. Entsprechend bleibt die draußen. Und ich habe früher (aktuell habe ich keinen Hang on in Betrieb) das frei werdende Filtervolumem mit Schwamm gefüllt und das BioMax so oben drauf gelegt, dass es voll im Wasser liegt und durchspült wird.
Ob du das so machst oder voll auf Schwamm gehst - es geht beides. Das ist ja das schöne an den Hang ons. Meine persönlichen Erfahrungen waren beim Mix besser.
 
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