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Wie sehen die Eier der Perlhuhnbärblinge aus?

Dieses Thema im Forum "Fische" wurde erstellt von Lyra, 8 Februar 2011.

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Dieses Thema wird von 3 Benutzern beobachtet..
  1. Lyra
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    Lyra GF-Mitglied

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    Lyra 8 Februar 2011
    Hallo,

    nachdem meine Perlhuhnbärblinge ich weigern in einem Zuchtbecken abzulaichen, habe ich ein paar Ablaichkästen gebaut und im großen Becken plaziert.

    Nachdem ich nun schon mehrfach den Inhalt inspiziert habe stehe ich vor einem größeren Problem :hehe: : Ich hab keine Ahnung wie ich die Eier erkennen soll.
    Leider habe ich feinen weißen Kies im Becken, der anscheinend auch in die Ablaichkästen gelangt.

    Hat vielleicht jemand ein Foto vom Laich der Perlhühner damit ich weiß wonach ich Ausschau halten muss? Welche Größe haben die Eier etwa?

    Danke für eure Hilfe :)

    Edit: Frage schon beantwortet ! Habe per PN den Tipp zu diesem tollen Zuchtbericht bekommen: http://www.amazonas-magazin.de/AMAZONAS-11-S-54-57-Die-Zuc.2085.0.html ...

    Wenn aber noch jemand einen Tipp hat, wie cih die Eier vom restlichen Inhalt der Kisen trenne wäre toll :D
  2. Kadettcab
    Offline

    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 9 Februar 2011
    Hallo Lyra,
    wie darf ich mir denn einen Laichkasten bei Dir vorstellen?
    Ich habe erst einmal ein Ei der Perlhuhnbärblinge gesehen. Sie sind winzigst, farblos und klar. Also haben sie alle Voraussetzungen um unbemerkt im Becken zu bleiben.
    Meine PHB laichen bevorzugt in Moos ab.
    Wozu willst Du die Eier denn entnehmen?
    Optimal um PHB zu vermehren sind zweierlei Methoden:
    - Die Zuchtgruppe in ein Becken geben und nach 5 tagen ins nächste Zuchtbecken setzen. Ein, zwei Tage nach dem Umsetzen sollten die ersten Larven sichtbar sein. Diese Larven sind wirklich winzig und meist nur durch Zufall das erste mal zu sehen.
    - Die Zuchtgruppe kommt in ein Keilbecken in dem im Keil ein Büschel Moos plaziert ist. Durch den Sog im Keil werden frisch geschlüpfte Larven auf die Jungfischseite gesaugt. Dort sind sie sicher vor ihrem gefräßigen Eltern.

    Bist Du Dir denn sicher, daß Du auch wirklich Männchen und Weibchen hast? Die Geschlechter sind auf Anhieb für das ungeübte Auge schlecht zu erkennen.
    Am besten erkennt man die Männchen daran, daß sie auch in der Schwanzflosse schwarze Balken haben. Bei den Weibchen ist die Schwanzflosse nur rötlich.
    Meine Zuchtgruppen bestehen meist aus 2M und 4-5W.
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  3. Lyra
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    Lyra GF-Mitglied

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    Lyra 13 Februar 2011
    Hallo :)

    danke für deine Antwort und entschuldige das ich erst jetzt schreibe, aber ich hatte ganz vergessen noch einmal in dieses Thema zu schauen.


    Ich habe über eine Plastik Tupperdose ein Netz gezogen und befestigt, darauf ein großes Büschel Moos und das dann per Doppelsauger im Aquarium befestigt. Ich habe mehrere davon gemacht (mein Schrank quillt über vor Tupperdosen +.~ ) und auf verschiedenen Plätzen im Becken verteilt (eine geschützt zwischen Pflanzen, eine andere frei an der Wand).

    Da ich meine Truppe vermehren möchte. Im 320 Liter Becken ist noch soviel Platz ;)

    Ja da bin ich mir ziemlich sicher. Das Männchen ist eindeutig, da es sehr kräftig gefärbt ist und den typischen schwarzen Balken auf der Schwanzflosse hat. Die beiden Weibchen sind rundlicher als das Männchen, deutlich blasser, haben kein schwarz im Schwanz und diesen dunklen Punkt vor der Afterflosse, der aussieht als würden sie ständig Koten.

    Die Methode eine Zuchtgruppe umzusetzen habe ich schon mehrmals ausprobiert. Allerdings wollte ich nur ungern ein neues Becken anschaffen (Keilbecken) da in der Wohnung einfach kein Platz mehr ist für noch ein Becken. Im vorhandenen (leeren) Becken auf dem Schreibtisch hat es leider nicht geklappt mit dem Nachwuchs. Ich habe sogar das Becken für die 5 Tage extra komplett abgedunkelt damit sie sich nicht gestört fühlen und nach dem Umsetzen etwa 2 Wochen gewartet ob irgendwo Nachwuchs zu sehen ist, aber leider nichts.
    Nachdem dann zwei der Tiere aufgehört haben zu fressen und ganz eingefallene Bäuche bekamen (vermutlich der Stress beim rausfangen ect. ) habe ich von der Variante mit den Ablaichkästen gelesen und wollte es damit ausprobieren. Erspart den Elterntieren zumindest das ständige rausfangen (und mir den Stress :D und das Pflanzen neu einpflanzen danach).
    Allerdings bin ich mir mit der Gaze die ich da drübergezogen hab nicht mehr so sicher. In dem Beitrag den ich oben verlinkt habe steht drin, die Eier hätten einen Durchmesser von rund 1,5 mm ... wenn das stimmt wären die Löcher in der Gaze zu klein, das würde dann die nicht auffindbaren Eier erklären :D . Allerdings erscheinen mir 1,5mm Durchmesser ziemlich groß bei so kleinen Fischen. Kann das zufällig jemand bestätigen?
    Ich werde auf jedenfall die nächsten Tage mal die Gaze gegen etwas grobmaschigere austauschen.
  4. belascoh
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    belascoh GF-Mitglied

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    belascoh 13 Februar 2011
    Hallo Lyra,

    ich würde die Eier zwar auf unter bis 1mm schätzen, kann mich aber auch täuschen, da ich sie nicht vermessen habe.
  5. Kadettcab
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    Kadettcab GF-Team Moderator

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    Kadettcab 14 Februar 2011
    Hallo,
    wenn Du die PHB zum gezielten ablaichen über einem Kasten bewegen willst darf im Becken aber nichts anderes sein was den Kleinen als Laichsubstrat dienen kann.

    Sind Deine Wasserwerte eigentlich passend? Vielleicht kommt Deine Truppe nicht in Stimmung. Gefüttert wird passend? Ab und an Frostfutter? Wenns nur Flockenkost gibt wird es u.U. nix.
  6. A.Uhde
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    A.Uhde GF-Mitglied

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    A.Uhde 15 Februar 2011
    Hallo Lyra , darf ich dir mal einen Tip geben. Ich ziehe auch gerade PHB auf. Also ich habe ein einhängebecken welches 21cm x 31cm x 18cm ist. Dort habe ich in der einen Hälfte Kieselsteine von einer größe bis 2cm durchm.
    dicht an dicht liegen und auch übereinander. Darüber locker Javamoos, ich lasse die PHB etwa eine Woche in diesem Becken gefüttert wird mit lebenden Wasserflöhe. Keine belastung des Wassers, dann kommen die PHB wieder ins Becken zurück. Nach ein paar Tagen siehst Du schon die ersten Larven zwischen den Steinen schwimmen.Ich setze dann Infusorien an (Protogen). Dieses füttere ich dann mit einer Pipette, sind die Fische dann am freischwimmen
    und haben eine größe von etwa 4mm füttere ich mit den kleinen Enchyträen.(Enchyträen züchte ich in mit Milcheingeweichten Haferflocken wo oben trocken Hefe draufgestreut wird). Also bei mir klappt es so gut.

    Ps. die Eier sind winzig und fast duchsichtig, werden aber von den Eltern gefressen wenn sie drankommen , deswegen der grobe Kies.Da fallen sie zwischen und sind nicht mehr erreichbar :-)
  7. crustie
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    crustie GF-Mitglied

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    crustie 15 Februar 2011
    so sehen sie aus, die winzigen eier:

    Dsc_0745.jpg


    am besten mit einer taschenlampe von der seite ins auffangbecken leuchten. dann sehen sie aus wie winzige wassertropfen die auf dem boden liegen.
    aber ganz genau schauen! sie sind so klein, dass ich sie mit einer spritze aus dem behälter absauge. dann kommen sie in ein anderes becken einfach oben auf die mooskugel.
    nach 7-8 tagen schwimmen dann die fische bereits durchs becken. vorher kann man sie auf dem boden oder an der scheibe als larve sehen.
    wenn du sie in ein gut eingelaufenes becken mit garnelen wirfst, brauchst du dir um dass füttern auch nicht so große sorgen machen. da sicnd reichlich kleinstlebewesen im becken. ich füttere dennoch am anfang essigälchen zu. die sind leicht zu vermehren und noch kleiner als die microwürmchen.
    dann später bekommen sie microwürmchen und zum ende grindal.

    ich habe gruppe von 3 weibchen und 2 mänchen und ernte im schnitt alle 2 tage 10 eier. und evtl. schon mal 1-2 larven.
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  8. crustie
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    crustie GF-Mitglied

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    crustie 15 Februar 2011
    Dsc_0750.jpg

    hier nochmal meine auffangschale...

    ich habe einen stein ins moos gewickelt, damit alles schon stehen bleibt.
    wenn ich die schale geleert habe, kippe ich den rest wasser in einen behälter neben dem aquarium mit pflanzen und moosresten.
    da finden sich dann hin und wieder auch kleine phb drinne, die ich übersehen habe.
    wenn sie schwimmen setze ich sie dann ins becken um.

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